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Schengenvisum

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Schengen Visum
Schengen Visum © colourbox

Grundsätzliches

Wenn Sie einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen im Halbjahr im Schengen-Raum planen, müssen Sie ein Schengen-Visum beantragen. Mitgliedstaaten des Schengener-Abkommens sind Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, die Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, und Ungarn.

 Die Deutsche Botschaft Taschkent ist zuständig für Ihren Antrag, wenn Sie Ihren rechtmäßigen Wohnsitz in Usbekistan haben (auf Ihre Staatsangehörigkeit kommt es nicht an). Falls Sie nicht die usbekische Staatsangehörigkeit besitzen, fügen Sie Ihrem Visumantrag bitte eine Kopie Ihrer aktuellen Aufenthaltserlaubnis in Usbekistan bei.

Bitte beachten Sie:

Die Schengenvertretung für Schweden wurde ab dem 21.03.2022 wiederaufgenommen.  Die Schengenvertretung für Finnland wurde ab dem 15.04.2022 wiederaufgenommen. 

Ein Schengen-Visum darf frühestens 6 Monate vor Antritt der geplanten Reise beantragt werden.

Die Bearbeitungszeit für Anträge auf ein Schengen-Visum beträgt grundsätzlich 15 Arbeitstage. Sachstandsanfragen innerhalb der ersten 15 Tage nach Antragstellung können derzeit aus Kapazitätsgründen nicht beantwortet werden. 

Servicepartner Visametric

Im Bereich Schengen-Visa arbeitet die Botschaft ausschließlich mit dem Servicepartner Visametric zusammen. Es wird ausdrücklich davon abgeraten, einen dritten Dienstleister in Anspruch zu nehmen. Insbesondere haben diese externen Anbieter keinen besonderen Zugang zur Terminvergabe und können das Prüfverfahren in keiner Weise beeinflussen. Die Ausgabe der Anträge und Merkblätter, und die Terminbuchung sind gebührenfrei.

Sie können Ihren Antrag beim Visaannahmezentrum der Firma Visametric in Taschkent stellen. Bitte beachten Sie die vorherige Terminvereinbarung über die Webseite von Visametric.

Antragsformular und antragsbegründende Unterlagen

Sie können Ihren Antrag frühestens 6 Monate vor Antritt der geplanten Reise einreichen. Mit der Vorbereitung sollten Sie bereits beginnen, sobald Sie Reisepläne haben. Hier gelangen Sie zum Antragsformular

Stellen Sie die antragsbegleitenden Unterlagen zusammen. Achten Sie auf Vollständigkeit. Unvollständige Unterlagen können zur Ablehnung Ihres  Antrags führen. Bitte reichen Sie die nötigen Unterlagen erst zusammen mit Ihrem Antrag ein. Übersenden Sie der Auslandsvertretung keine Unterlagen, bevor Sie nicht den Antrag gestellt haben.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Visakategorien:

Besuchsvisum

Geschäftsvisum

Touristisches Visum

Medizinisches Visum

Ferienbeschäftigung für Studierende

Beschwerdemöglichkeiten

Antragsteller von Schengen-Visa können Beschwerden über das Verhalten von MitarbeiterInnen der Botschaft oder von Visametric oder über den Prozess der Visumantragstellung über das Kontaktformular einreichen. Bitte wählen Sie hierzu im Kontaktformular den Adressaten „Beschwerde zum Schengen-Visum-Verfahren“. Bitte beachten Sie dabei, dass Beschwerden nur in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden können; Beschwerden in anderen Sprachen als Deutsch oder Englisch können wir nicht nachgehen. Bitte geben Sie im Kontaktformular im Feld „Betreff“ eine der drei folgenden Varianten ein:

a. Beschwerde über Verhalten des Botschaftspersonals

b. Beschwerde über Visametric

c. Beschwerde über den Prozess der Visumantragstellung

Wir werden Ihrer Beschwerde nach Eingang nachgehen.

Ablehnung Ihres Visumantrags – Remonstration

Im Falle der Ablehnung eines Visumantrags werden dem Antragsteller die für die Ablehnung maßgeblichen Gründe mitgeteilt. Die Ablehnungsbescheide der Visastelle enthalten Hinweise zum jeweiligen Ablehnungsgrund.

Die Konsultation eines Reisebüros oder sonstigen kommerziellen Dienstleisters ist für eine Remonstration nicht erforderlich!

Wenn Sie die Ablehnungsgründe durch Nachreichung weiterer Unterlagen und Erklärungen ausräumen möchten, können Sie gegen die Ablehnung remonstrieren und um erneute Prüfung Ihres Antrages bitten.

Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung der Remonstration bis zu 3 Monate dauern kann, in bestimmten Situationen auch länger. Eine sinnvolle Alternative kann deswegen sein, statt einer Remonstration einen neuen Visumantrag zu stellen.

Die Remonstrationsfrist beträgt 1 Monat ab Erhalt des Ablehnungsbescheides. Die Remonstration und im Rahmen der Remonstration nachgeforderte Unterlagen muss schriftlich in deutscher Sprache an die Botschaft per Post übersandt oder dort abgegeben werden. Remonstrationen, die nicht eigenhändig unterschrieben und/oder ohne Vollmacht des Antragstellers eingehen, können nicht bearbeitet werden. Eine Remonstration per E-Mail mit einem eingescannten Schreiben, welches den folgenden Kriterien entspricht, ist ebenfalls möglich.

Die Remonstration sollte enthalten:

  • Daten der Antragstellerin oder des Antragstellers: Name, Vorname, Geburtsdatum, Passnummer, vollständige Postadresse
  • Ablehnungsdatum und Aktenzeichen der Botschaft
  • Begründung, warum die Ablehnung nicht gerechtfertigt scheint, sowie Darlegung, zu welchem Zweck die Reise nach Deutschland erfolgen soll und aus welchen Gründen der Aufenthalt für den Antragsteller wichtig ist
  • gegebenenfalls weitere Dokumente, die die Argumentation stützen und die bei Antragstellung noch nicht vorgelegen haben
  • eigenhändige Unterschrift
  • falls die Remonstration in Vertretung erfolgt: Vollmacht für die vertretende Person

Sobald eine Remonstration frist- und formgerecht in der Botschaft eingegangen ist, wird der Visumantrag erneut umfassend überprüft. Im Remonstrationsverfahren nachgereichte Unterlagen und die im Remonstrationsschreiben enthaltenen Ausführungen werden hierbei berücksichtigt. Wenn die Erteilung des gewünschten Visums möglich ist, wird der Antragsteller zwecks Visumerteilung in die Botschaft eingeladen. Andernfalls erhält er ein Schreiben (Remonstrationsbescheid), in dem die Gründe für die Ablehnung dargestellt werden.

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