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Deutsche Entwicklungszusammenarbeit in Usbekistan

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Bei Regierungsverhandlungen im Mai 2019 hat Deutschland Usbekistan für die Jahre 2019 und 2020 insgesamt 123, 8 Millionen Euro für die finanzielle und technische Zusammenarbeit zugesagt.

Das deutsche Engagement ist darauf ausgerichtet, die Lebensbedingungen der Bevölkerung direkt und spürbar zu verbessern und die angestoßenen Reformschritte zu unterstützen, wobei die Schwerpunkte auf Gesundheit und nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung liegen.

Im Gesundheitsbereich stehen Verbesserungen für die Menschen im ländlichen Raum im Vordergrund, unter anderem die Modernisierung von Regionalkrankenhäusern. Weitere wichtige Arbeitsfelder sind die reproduktive Gesundheit, die Mutter-Kind-Gesundheit, die Tuberkulosebekämpfung sowie die Fortbildung von Ärzten und medizintechnischem Personal.

Die Zusammenarbeit im zweiten Arbeitsschwerpunkt „Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung“ hat das Ziel, Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten für die Bevölkerung zu schaffen.

Usbekistan nimmt außerdem an einigen länderübergreifenden Regionalvorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit teil, unter anderem in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Qualitätsinfrastruktur, Handel, nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, berufliche Bildung und Drogenprävention. Diese Regionalprogramme sollen einen Erfahrungsaustausch ermöglichen und die Kooperation zwischen den zentralasiatischen Staaten verstärken.

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